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Infos zum Thema LNG (Liquefied Natural Gas, Flüssigerdgas)

Petition #NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas! - Bitte unterstützen!

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Petition #NoFracking: Keine neuen Terminals für Klimakiller-Gas! (bitte klicken)

Infos der Deutschen Umwelthilfe zum geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel

Infos der Deutschen Umwelthilfe zum geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel

Infos der Deutschen Umwelthilfe zum geplanten LNG-Terminal in Brunsbüttel (bitte klicken)

12. Juli 2019 LNG und Wasser
29. April 2019 Dithmarscher Grünen sprechen sich eindeutig gegen das LNG-Terminal in Brunsbüttel aus

29. April 2019 Dithmarscher Grünen sprechen sich eindeutig gegen das LNG-Terminal in Brunsbüttel aus

Die über 40 Mitglieder der Kreismitgliederversammlung am 29. April 2019 lehnten eindeutig das geplante LNG-Terminal in Brunsbüttel ab.

Nachfolgend der beschlossene Text:

Investitionen in erneuerbare Energien statt LNG

Die German LNG plant ein LNG-Terminal (Liquefied Natural Gas, Flüssigerdgas) in Brunsbüttel mit einer Kapazität von ca. 480.000 cbm.

Zwar spielt gefracktes LNG-Gas aus den USA bisher auf dem Weltmarkt noch keine Rolle, doch das kann sich relativ schnell ändern.

Diese Art der Förderung ist in Deutschland verboten. Umweltschäden und gesundheitliche Beeinträchtigungen sind eine Folge dieser Art der Förderung. Erdgas wird als Brückentechnologie für die nächsten Jahrzehnte diskutiert, ist aber in seiner kli-mafreundlichen Wirkung umstritten. LNG soll zur Diversifizierung der Märkte über LNG-Terminals auch in Deutschland importiert werden, um so die Abhängigkeit von russischen Im-porten zu verringern. Regasifiziertes Erdgas aus LNG erzeugt bei der Verbrennung zwar weniger CO2 als Kohle oder Öl, für die Kühlung und Verflüssigung wird aber zusätzliche Energie benötigt. Damit entfällt der scheinbare CO2-Vorteil sehr schnell wieder oder verkehrt sich ins Gegenteil. Schiffsantriebe mit LNG haben zwangsweise einen Methanschlupf, d.h. Methan wird ständig über den Schornstein in die Luft abgegeben. Abgesehen davon brauchen LNG-betriebene Motore immer noch eine Dieseleinspritzung, um das zündunwillige Methan überhaupt zu verbrennen.

LNG besteht zu fast 100% aus Methan und ist damit, wenn es in die Atmosphäre gelangt, erheblich klimaschädlicher als CO2 (ca. 90-fach in 20 Jahren). Der Weg des LNG, von der Förderung bis zur Verbrennung, ist gekennzeichnet von Verlusten bei der Förderung, Transport in Pipelines, Anschlussstellen, Verflüssigung, Regasifizierung – überall gibt es Verluste. Das lässt den Schluss zu: LNG ist nicht klimafreundlich und hilft nicht bei der Erreichung der Klimaschutzziele.

Der Bund und das Land S-H wollen dieses Unternehmen mit öffentlichen Geldern subventionie-ren. Dadurch steht der Entwicklung von wirklichen Alternativen im Energiesektor weniger Geld für Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Die Verbraucher*innen sollen dann auch noch über die voraussichtlich steigenden Gaspreise die Netzanbindung bezahlen.

Wir müssen in erneuerbare Energien investieren und brauchen keine Investitionen in weitere fossile Energieträger. Wir haben keine Zeit, wir brauchen den Ausstieg aus der fossilen Energie jetzt.

Nachdem die Ratsversammlung in Brunsbüttel und der Hauptausschuss des Kreises Dithmar-schen bereits Planunterlagen und Ausgleichsflächen an die German LNG verkauft hat, haben sie ein Einverständnis mit dem Bau des Terminals in Brunsbüttel signalisiert. Politik muss Farbe bekennen und sich eindeutig und zweifelsfrei für den Klimaschutz einsetzen. LNG ist der falsche Weg.

Beschluss:

Bündnis 90/ Die Grünen Kreisverband Dithmarschen lehnen den Bau eines LNG-Terminals auch in Brunsbüttel inkl. der geplanten Netzanbindung an das Versorgungsnetz ab. Wir fordern die Grünen im Bundesrat auf, die aktuelle Initiative der Bundesregierung hierzu abzulehnen. Nach den neuesten Erkenntnissen fordern wir unsere Grünen Landtagsabgeordneten auf, mit ihren Koalitionspartner*innen noch einmal das Gespräch zum Thema LNG zu führen und sich im Sinne unseres Antrages zu positionieren

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15. April 2019 - LNG-Veranstaltung

15. April 2019 - LNG-Veranstaltung

Moin,

anbei eine wichtige Einladung zur unserer Diskussions-
veranstaltung zum Thema LNG-Terminal in Brunsbüttel.

Sie findet statt:

Montag, 15. April
19.00 Uhr
"Hotel zur Traube"
Markt 9
25541 Brunsbüttel

Über euer zahlreiches Kommen würden wir uns sehr freuen.

Es gibt noch sehr viel zu tun, um noch etwas zu bewegen.
Lasst uns schnellstens damit anfangen.

Bitte leitet diese Einladung an viele Interessierte weiter.

Viele Grüße
Kreisvorstand Dithmarschen  und Ortsverband Brunsbüttel
von Bündnis 90/Die Grünen

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8. April 2019 Petition gegen den LNG-Beschluss im Bundesrat - bitte unterstützen

8. April 2019 Petition gegen den LNG-Beschluss im Bundesrat - bitte unterstützen

Petition gegen den LNG-Beschluss im Bundesrat - bitte unterstützen und hier klicken !

23./24. März 2019 - Beschluss des Landesparteitages zum Thema LNG-Terminal in Brunsbüttel

23./24. März 2019 - Beschluss des Landesparteitages zum Thema LNG-Terminal in Brunsbüttel

Mit sehr großer Mehrheit wurde der nachfolgende Antrag vom Landesparteitag am 23./24. März 2019 in Bad Bramstedt beschlossen:

Vorfahrt für den Klimaschutz, auch beim LNG-Terminal Brunsbüttel

Zum Umgang mit den Planungen für ein LNG-Terminal in Brunsbüttel stellen wir fest:

1.    Bei der Beurteilung eines möglichen LNG-Terminals müssen die Einhaltung der Klimaschutzziele der Bundesregierung und des Pariser Klimaabkommens und dessen fristgerechte Umsetzung Priorität haben. Dabei sind die die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen des LNG-Terminals auf das Klima zu berücksichtigen, auch im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung.

2.    Ein LNG Terminal und die LNG- Infrastruktur müssen geeignet und vollwertiger Baustein für eine Energieinfrastruktur der Erneuerbarer Energien sein. Es muss eine sukzessive aber fristgerechte Umstellung auf Erneuerbaren Energien durch einen entsprechenden Ordnungsrahmen sichergestellt werden.

3.    Das Terminal sollte den Planungen bei der Abfassung des Koalitionsvertrags entsprechend ursprünglich der Versorgung des Schiffverkehrs und Schwerlastverkehres dienen. Nun wird mit der Planung einer erheblich größeren Anlage eine darüber hinausgehende Nutzung geplant, mit dem Schwerpunkt einer Einspeisung des importierten Gases in das deutsche Gasnetz. Diese Entwicklung sehen wir kritisch – auch weil sich bisher nicht zu erkennen ist, wie sie unter den derzeitigen Rahmenbedingungen mit der Erreichung der Klimaschutzziele in Einklang zu bringen ist.

4.    Der Bau des LNG Terminals darf durch seine Lage und Größe nicht dazu führen, dass der ebenfalls im Koalitionsvertrag vorgesehene und bereits über Baurecht verfügende Vielzweckhafen Brunsbüttel nicht mehr gebaut werden kann und freie Gewerbeflächen in Hafennähe nicht mehr zur Verfügung stehen. Nach den derzeitigen Planungen wäre dies der Fall.

5.    Eine finanzielle Förderung des LNG-Terminals durch das Land lehnen wir ab. Das finanzielle Risiko muss bei den Investoren liegen.

6.    Wir verweisen darauf, dass ein erheblicher Teil des in Deutschland angelandeten LNG-Gases zukünftig durch Fracking in den USA gewonnen werden könnte. Wir lehnen Fracking ab. Wir haben also zurzeit weder eine gesetzliche Handhabe, den Import von gefracktem Gas durch das geplante Terminal zu verhindern, noch kurzfristig die Lieferwege auf dem internationalen Gasmarkt zu steuern. Wir fordern Land- und Bund und EU auf durch Maßnahmen wie die Besteuerung von sämtlichen Treibhausgasen dem entgegen zu wirken und begrüßen die Bundesratsinitiative der Landesregierung zur Besteuerung von CO2 als einen ersten Schritt in die richtige Richtung.

7.    LNG hat bei der Verwertung in Verbrennungsmotoren sehr geringe Feinstaub- SOX und NOX Emissionswerte. LNG hat aber keine positive Klimabilanz im Vergleich zu Diesel und kann je nach Herkunft sogar deutlich schädlicher sein. Ursache sind die Verluste durch technische Defizite, der Methanschlupf. Er kann entlang der Kette von der Förderung bis zur Verbrennung auftreten. Das gilt sowohl für LNG, als auch für Pipelinegas, z.B. aus Russland. Wir fordern daher eine exaktere Ermittlung des Methanschlupf nach unabhängigen Messungen, und mit dem Global Warming Potential von Methan nach den aktuellsten Erkenntnissen und einem Wert für das Global Warming Potential von Methan, dessen Zeitperspektive der von Schleswig-Holsteins Klimazielen entspricht, statt wie zurzeit 100 Jahren. Dazu gehört auch, dass die Landesregierung bei der Bundesregierung, der EU und internationalen Gremien darauf hin wirkt, dass der Methanschlupf durch strenge Standards über die gesamte Kette auch in den Importländern drastisch, und perspektivisch auf nahe null verringert wird. Wir halten es für unerlässlich, dass das geplante LNG Terminal methanschlupffrei errichtet wird.

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LNG-Infos vom Klimabündnis gegen LNG
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