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Besuch des Klinikums Westküste

Grünes Lob für Heider Klinikum

Zitat aus der DLZ vom 22.11.06

Heide (rd) Mit sichtlicher Begeisterung haben die Vertreter der Grünen-Landtagsfraktion die Erkenntnisse ihres Besuchs im Heider Westküstenklinikum (WKK) zusammengefasst. „Wir haben gesehen, dass man auch unter kommunaler Trägerschaft ein Haus wirtschaftlich und mit qualitativ hochwertiger Behandlungsqualität führen kann", sagte Fraktions-Chef Karl-Martin Hentschel zum Abschluss eines Gesprächs mit WKK-Geschäftsführer Harald Stender.

Der Politiker von Bündnis 90/Die Grünen spielte dabei auf die von seiner Fraktion abgelehnte Privatisierung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein an, die aber von der Landesregierung ins Auge gefasst wird.

Einig waren sich alle Fraktionsmitglieder darin, dass das Betreibermodell der Westküstenkliniken Brunsbüttel und Heide gGmbH als Vorbild für die organisatorische Umgestaltung anderer Kliniken dienen könnte: Zum einen blieben die Krankenhäuser in kommunaler Hand, zum anderen ließe die Politik dem Management genügend Freiräume.

Besonderes Interesse zeigten die Landtagsabgeordneten, die von Dithmarscher Kommunalpolitikern begleitet wurden, an den umfangreichen Angeboten des Bildungszentrums für Berufe im Gesundheitswesen.

Harald Stender und Angelika Nicol, pädagogische Leiterin des Zentrums, hatten bei der Vorstellung die Idee geäußert, im Anschluss an eine Pflege- oder MTA-Ausbildung einen Bachelor-Studiengang zu ermöglichen, und zwar möglichst in Kooperation mit der Fachhochschule Westküste (FHW) in Heide. Karl-Martin Hentschel versprach, diesen Vorschlag zu prüfen, auch um die Weiterentwicklung der FHW selbst zu garantieren.

Die Sonderabgaben, die die Krankenhäuser im kommenden Jahr aufgrund der Gesundheitsreform zu leisten haben, halten die Grünen für „nicht zulässig". Harald Stender hatte durchgerechnet, dass das Westküstenklinikum, stünde es in Berlin, allein durch den Standort acht Millionen Euro mehr zur Verfügung hätte

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