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Stellungnahme des Kreisverbands Dithmarschen zur Mandatsniederlegung von Robert Habeck

Wir schließen uns als Kreisverband den vielen Erklärungen unserer Parteigremien an und danken Robert Habeck sehr für die geleistete Arbeit für unsere Partei, aber vor allem für unsere Gesellschaft in den letzten 20 Jahren auf allen Ebenen. Wir bedauern seinen Rückzug aus der aktiven Politik, haben aber vollstes Verständnis dafür, dass er nun nach anderen Wegen sucht, sich und sein politisches Denken einzubringen.

Aus unserer Dithmarscher Sicht steht Robert Habeck vor allem für die erfolgreich betriebene Energiewende in Deutschland, an der auch Dithmarschen seinen Anteil hat. Den Mut, die Energieversorgung zu reformieren, hatte kein Politiker vor ihm und auch wenn das bisher Erreichte nun von der neuen Regierung teilweise gekappt und ausgebremst wird, wird doch vieles bleiben, was für unser Land enorme Vorteile bringt. Dabei hat er die Rolle der Westküste - an Land und auf der Nordsee - neu definiert: Wir sind DER Energielieferant für die Wirtschaft mit enormem Potential für Industrie und Wasserstoffproduktion, auch die Strom-Autobahnen von der Westküste in den Süden und Osten wurden endlich weitergebaut.

Die Gratwanderung auch in Dithmarschen war oft schwierig: einerseits die Energiewende hin zu grünem Strom, aber andererseits auch die Notwendigkeit, die Versorgung mit Erdgas abzusichern. Die Entscheidung für ein LNG-Importterminal in Brunsbüttel hat er sich nicht leicht gemacht und musste sich mit Kritik aus den eigenen Reihen - auch aus dem Dithmarscher Kreisverband - intensiv auseinandersetzen.

Er agierte als Realpolitiker - kein grüner Träumer - der sich mit Widerstand in den eigenen Reihen auseinandergesetzt hat, um das große Ziel der Transformation der Energieversorgung für Deutschland zu erreichen. Und letztendlich hat er große Teile der Gesellschaft mitgenommen bei dem größeren, langfristigen Ziel der bezahlbaren Erneuerbaren Energie für alle.

Neben der inhaltlichen Arbeit bleibt für uns auch das Politikverständnis von Robert Habeck besonders erwähnenswert, beispielhaft im letzten Bundestagswahlkampf: Trotz starker Kritik aus eigenen Reihen und mit dem klaren Blick für das Risiko, Stimmen an die Linkspartei zu verlieren, war es ihm ein glaubhaftes Anliegen, den politischen Mitbewerber nicht nur als Gegner zu sehen, sondern als jemanden, zu dem man Brücken bauen kann und muss.

Wir freuen uns nun, dass mit Mayra Vriesema aus Nordfriesland eine junge Frau in den Bundestag nachrückt, und wünschen ihr für ihre Arbeit viel Erfolg und einen guten Start.

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