Verzicht auf Knall- und Feuerwerk - der Umwelt zuliebe!

 

 

Die aktuellen Corona-Beschränkungen haben die Debatte um Sinn und Unsinn von Feuerwerken und Böller-Exzessen noch einmal verstärkt aufleben lassen. Dabei haben sich alle Umweltverbände bereits seit Jahren aus guten Gründen gegen diese zweifelhaften Formen organisierter Fröhlichkeit ausgesprochen.

Die Umwelt wird zu Silvester immens belastet: Zum einen durch den zurückbleibenden Müll und zum anderen wegen des Rauchs, mit dem Böller und Feuerwerksraketen die Luft belasten. An keinem Tag im Jahr ist die Feinstaubbelastung höher als zu Silvester. Der Qualm enthält meist gesundheitsschädigende Stoffe wie Schwermetalle, die Atemwegserkrankungen und sogar Krebs auslösen können.

Auch Wunderkerzen enthalten solche schädlichen Stoffe. Der zurückgebliebene Müll enthält neben Papier, Pappe und Kunststoff auch diverse Chemikalien, die mit dem Schmelz-oder Regenwasser fortgespült werden und Boden und Grundwasser verschmutzen.

Lärm stellt auch ein großes Problem vor allem für das Gehör von Tieren dar. Bei unseren Haustieren fällt das noch auf, aber auch die vielen (für die meisten Menschen) unsichtbaren Wildtiere leiden unter dem Getöse. Da viele Tiere ein wesentlich empfindlicheres Gehör haben als der Mensch, sind sie vom Neujahrslärm besonders betroffen. Starke Detonationen können ihren Orientierungssinn beeinträchtigen oder sogar Schockzustände auslösen.

Rund die Hälfte der hierzulande verschossenen Feuerwerkskörper wird aus China importiert, wo die Menschen in vielen Fabriken unter schlechten gesundheitlichen und sozialen Bedingungen arbeiten müssen. Der lange Transportweg sorgt zudem für einen großen ökologischen Fußabdruck, der vermeidbar wäre.

Wir empfehlen deshalb dringend, auf Böller, Raketen, Wunderkerzen und auch auf Bleigießen zu verzichten.

Das schützt die eigene und die Gesundheit anderer und die Umwelt – und spart dazu auch noch viel Geld.




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