"Brunsbüttel als Zwischenlager nicht geeignet

Zwar haben Kreis und Stadt Brunsbüttel einer Einlagerung schon zugestimmt, aber es bestehen noch große Bedenken an der Sicherheit dieses Zwischenlagers und der Zuverlässigkeit des Betreibers“ betonen Werner Overbeck, Sprecher des Ortsverbandes von B90/Die Grünen und Peter Mohrfeldt, Sprecher des Kreisverbandes. Sie weisen darauf hin, dass der Beschluss des Landtages viele Vorbedingungen für eine Lagerung in Schleswig-Holstein beinhaltet und Brunsbüttel als Ort nicht benannt ist. „ Auf dem Kleinen Parteitag der Grünen haben wir noch einmal sehr deutlich gemacht, dass es nicht nur eine nationale Lastenteilung in dieser Frage geben muß, sondern auch eine regionale. Brunsbüttel darf nicht zum Lagerplatz für brisanten Müll in Schleswig-Holstein vorkommen, die Belastung für die Bevölkerung hat schon die Grenze des Zumutbaren erreicht“ unterstreicht Peter Mohrfeldt. Werner Overbeck erklärt weiter, dass die Debatte um die Zwischenlagerung gerade erst begonnen hat und das Ergebnis offen ist. Er begrüßt, dass eine Diskussion über die Verantwortung für den atomaren Müll begonnen wurde, der sich niemand entziehen kann. „ Kein Bundesland wird sich aus der Verantwortung stehlen können und das Prinzip St. Florian wird nicht greifen“ so Werner Overbeck

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